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Die richtige Bettdecke für jeden – Daunen, Kunstfasern und andere im Vergleich

Morgens erholt aufwachen und gut gelaunt in den Tag starten, gelingt leider nicht immer. Wie wichtig die Wahl der Bettdecke für einen gesunden Schlaf ist, wird dabei oft unterschätzt. Eine gute Bettdecke verhindert ein Auskühlen des Schlafenden und sorgt mit dem Abtransport entstehender Feuchtigkeit für ein ausgeglichenes Bettklima.

Dünne Bettdecke für den Sommer - Foto: Shrinker 23Handelsübliche Bettdecken für Erwachsene sind meist 135 Zentimeter breit und 200 Zentimeter lang. Angeboten werden diverse weitere Größen. Für große Menschen empfiehlt sich eine Bettdecke von mindestens 220 Zentimetern Länge. Auch variable Breiten stehen zur Auswahl – bis hin zu 240 Zentimeter breiten Decken für Paare.

Die Hülle der Bettdecken besteht zumeist aus Baumwolle oder einem Baumwoll-Polyester-Gemisch, mitunter auch ausschließlich aus Kunstfasern.
Fast alle Bettdecken sind gesteppt, damit das Füllmaterial gleichmäßig verteilt bleibt. Bettdecken unterscheiden sich vor allem hinsichtlich ihres Wärmeisolationsvermögens. Das hängt maßgeblich von der Füllung ab, bei denen es eine verwirrende Materialvielfalt gibt.

  • Federn und Daunen:
    Traditionell werden Bettdecken gefüllt mit Federn und Daunen von Gänsen oder Enten in variablen Anteilen. Je mehr Daunen enthalten sind, desto besser ist die Qualität der Bettdecke. Daunendecken zeichnen sich durch geringes Gewicht und eine hervorragende Wärmeisolation aus. Sie sind daher insbesondere für Menschen mit hohem Wärmebedürfnis geeignet. Da gereinigte Federn und Daunen Feuchtigkeit festhalten, müssen diese Bettdecken häufig gelüftet und regelmäßig aufgeschüttelt werden.
  • Tierhaare:
    Auch Bettdecken mit Kamelhaarfüllung bieten eine überdurchschnittliche Wärmeisolation. Gleichzeitig sind sie weich im Griffe und leicht. Etwas schwerer sind mit Merinowolle gefüllte Bettdecken. Auch sie garantieren eine gute Wärmeisolation und wirken zugleich feuchtigkeitsausgleichend.
  • Naturfasern:
    Bettdecken mit Baumwollfüllung hingegen wärmen kaum. Für alle, die leicht frieren, sind sie daher nicht zu empfehlen. Ihr Vorteil: Sie können heiß gewaschen werden und eignen sich daher auch für Allergiker.
  • Wildseide:
    Mit Wildseide gefüllte Decken sorgen für einen guten Temperaturausgleich, weil sie kühlend wirken. Seidenfasern zeichnen sich durch ein extrem hohes Feuchtigkeitsaufnahmevermögen aus. Deshalb garantieren diese Bettdecken ein trockenes Schlafklima. Da sie nur mäßig wärmen, sind sie eher als Sommerbett geeignet.
  • Kunstfasern:
    Mit Hohlfasern, Faserbällchen oder Mikrofasern aus Polyester gefüllte Bettdecken sind sehr leicht und wärmen ausgesprochen gut. Beim Abtransport entstehender Flüssigkeit gibt es allerdings große Qualitätsunterschiede. Weil diese Bettdecken extrem strapazierfähig sind und bedenkenlos häufig gewaschen werden können, eigenen sie sich besonders für Allergiker. Angeboten werden auch Spezialausrüstungen zum Schutz vor Hausstaubmilben und Krankheitskeimen.

Unabhängig von der Füllung sind die so genannten 4-Jahreszeiten-Bettdecken beliebt und empfehlenswert. Sie bestehen aus zwei Decken, die wahlweise einzeln oder (verbunden durch Druckknöpfe oder Klettbänder) zusammen verwendet werden können.

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